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Reise nach Madeira

Vom 14. bis zum 21. September 2015 verbrachten Mitglieder und ein Teil des Verwaltungsrats der Femmes Libérales schöne, einmalige und sonnige Tage auf Madeira, der Blumeninsel und Insel des ewigen Frühlings, die im atlantischen Ozean liegt.


Am 15. September 2015 unternahmen wir mit unserem Fremdenführer Leonardo eine halbtätige Stadtrundfahrt durch FUNCHAL, der Hauptstadt der Insel Madeira. Der Name der Stadt heisst übersetzt „FENCHEL“. Dieses Gemüse, der Fenchel, das die Portugiesen bei der Besiedlung der Insel hier in grossen Mengen vorfanden, hat die Hauptstadt dem zahlreichen Wachstum bei dieser Entdeckung zu verdanken.


FUNCHAL wurde 1421 durch Joao Goncalves Zarco gegründet und ist seit dem 16. Jahrhundert auch Bischofssitz. Seit dem 16. Jahrhundert ist FUNCHAL auch ein wichtiger Handelsplatz für Schiffe. Nach einer Überschwemmung im Jahre 1803 wurde die Stadt Stück für Stück wieder aufgebaut.

Eines der ersten Luxushotels in Funchal war das Hotel „Reid’s Palace“, welches bis heute noch immer von vielen Urlaubsgästen besucht wird. Zu den bekanntesten Personen aus Funchal gehört sicherlich der Fussballspieler Christiano Ronaldo; ein Museum trägt seinen Namen und am Hafen in Funchal ist eine Statue von ihm zusehen.


Nach einer kurzen Busfahrt stiegen wir am Casino-Park aus, wo sich ein Denkmal der Kaiserin Elisabeth von Oesterreich-Ungarn, besser bekannt unter dem Namen Sissi, befindet. Die Kaiserin hatte anscheinend eine Reise zur Genesung einer Lungenkrankheit angetreten, doch wahrscheinlich war es auch ein eine „Flucht“ vom Habsburger Hofleben.


Die Villa Quinta VIGIA aus der Barock-und neoklassizistischen Zivilarchitektur befindet sich zwischen dem Santa Catarina Park und dem Casino von Madeira , wo auch der offizielle Wohnsitz des Gouverneurs von Madeira ist. Die Villa ist wegen ihrer fantastischen Gärten und dem Aussichtsplatz sehr besucht. Die Madeirer nenne die Residenz auch das „Weisse Haus“. Auffallend für uns war das Zierpflaster auf vielen Wegen. Diese gepflegten Mosaikpflasterungen, bestehend aus Lavasteinen, sind auf der ganzen Insel zu finden.


Anschliessend machten wir einen Abstecher zur Markthalle von Funchal, dem Mercado dos Lavradores. Dieser Markt ist allein schon wegen der herrlichen Blumenstände sehenswert. Auf zwei verschiedenen Stockwerken aufgeteilt findet man eine grosse Auswahl von Leckereien, die angeboten werden. Von Obst, (Silberbananen), Gemüse, Fisch (Degenfisch, bekannt unter dem namen Espada), häufig wird er mit gegrillten Bananen serviert, Madeira Weine, bis hin zu kleinen Souvenirs erhält man alles ganz frisch. Zusätzlich preisen die Obsthändler ihre Ware an. Man kann sich dort einige Kostproben genehmingen.


Ein unvergessliches Ambiente!!!!!


Einer der bedeutensten und - neben dem Madeirawein in der Welt wohlbekanntesten Exportartikel Madeiras - ist die Stickerei. Seit mehr als 150 Jahren fertigt ein Grossteil der Frauen die verschiedensten Stickereiartikel in hervorragender und hochwertigen Qualität an. Bei unserer Besichtigung konnten wir auch dann feststellen, dass die Preise für diese Stickereiarbeiten sehr hoch sind. Man muss allerdings berücksichtigen, dass die Fertigstellung einer grossen von Hand bestickten Tischdecke bis zu einem Jahr Arbeitszeit benötigt.


Der Jardim Botânico, der Botanische Garten von Funchal ist der bekannteste Park auf Madeira. Wir haben den Rundgang durch den Garten mit seiner exotischen Pracht und Schönheit sehr genossen. Hier wachsen mehr als 2000 exotische Pflanzen aus allen Erdteilen, wie z.B. Orchideen, Stretlizien, Magnolien, Azaleen, Kakteen, Palmen, Farne, usw….


Zu guter Letzt stand die Besichtigung Madeira’s ältester Weinkellerei auf dem Programm. Nach der Besichtigung und den Erläuterungen über die Geschichte, Herstellung und Vermarktung des Weines erfolgte eine Weinprobe verschiedener Jahrgänge und Geschmacksrichtungen.


Der erste interessante Besichtigungstag war zu Ende, und am 2. Tag stand Faulenzen am Swimming Pool auf dem Programm.


Am 19. September 2015 war ein Tagesausflug vorgesehen.


Am westlichen Stadtrand in der Gemeinde Santo Antonio gelegen, gewährt der Aussichtsplatz PICO DOS BARCELOS ein phänomenales Gipfelpanorama über die Stadt und ihre bis zur Waldgrenze hinauf bebauten Hänge. Der Blick auf FUNCHAL, MONTE und den Hafen mit dem Kreuzfahrtenanleger, ist einfach wunderbar.


In der Sylvesternacht gilt MADEIRA mit seinem einzigartigen Feuerwerk als Hauptattraktion der Insel. Vom PICO DOS BARCELOS hat man einen unvergleichlichen Überblick bei diesem Spektakel. Am Sylvestertag füllt sich der Hafen mit vielen Kreuzfahrtschiffen, die den Feuerwerken, welche an 50 Stellen gezündet werden, zu schauen.


Zu sagen gilt auch noch, dass über das ganze Jahr hindurch in zunehmendem Masse der Hafen von FUNCHAL regelmässig und fast täglich von Kreuzfahrtschiffen verschiedenster Nationen angelaufen wird (Aida, Costa, Fred Olsen, usw).


Anschliessend fuhren wir durch den dichten Eukalyptuswald zum Aussichtspunkt EIRA DO SERRADO. Von hier aus hat man ein überwätigendes Panorama auf das Kraterdörfchen CURRAL DAS FREIRAS (wörtlich „Stall der Nonnen“). Die Klarissinnen vom Kloster Santa Clara liessen in dem Felskessel ihr Vieh weiden.

CURRAL DAS FREIRAS, das Nonnental, entstand, als Mönche aus FUNCHAL durch einen sehr versteckten Wanderpfad flüchteten, um sich in dem abgelegenen Tal vor französichen Seeräuber zu verstecken.


Esskastanien sind das Hauptprodukt dieser Gegend. Deren Bäume gibt es dort sehr viele. Die Spezialitäten sind: Kastaniensuppe, Kastanienlikör, Kastanienkuchen.


Der letzte Teil unseres Reiseverlaufs führte uns dann nach MONTE, wo wir die Wallfahrtskirche „Nossa Senhora do Monte“ besuchten. Sie wurde ab 1741 erbaut.

Zwei Luftseilbahnen führen von FUNCHAL aus nach MONTE und zum Botanischen Garten. Hauptattraktion in MONTE sind die Korbschlitten, die „Toboggan-Schlitten“ oder „Cesto“, mit denen man den asphaltierten Weg „Camino do Monte“ bis an den oberen Stadtrand von FUNCHAL herunterrutschen kann. Diese Korbschlitten, die über keinerlei Lenkung oder Bremsen verfügen, werden von zwei in der tradiotionellen weissen Tracht gekleideten Schlittenlenker gesteuert oder gebremst. Die Warteschlange für diese Korbschlitten war so gross, dass wir auf diese Talfahrt verzichtet haben. Eigentlich schade!!!!


In FUNCHAL hatten wir dann noch 2 sonnige Tage zur Erholung von dieser wunderschönen Reise, ehe wir die Heimreise nach Luxemburg antraten.


Am 08. und 09. Dezember 2015 sind wir dann wieder on Tour, diesmal geht es nach BADEN-BADEN.



Avis aux amateurs !!!!!




Nicole Sontag-Hirsch




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